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film

lissi und der...

...wilde kaiser

[sissi, lissi, wenig hihi, spiegel-online]
[lissi und der wilde kaiser; filmstarts.de]

wie findet ihr den neuen "film" von bully herbig?
robblog am 29.10.07 12:05


fluch der karibik 2

pirates of the caribbean

"am ende steht die große leere! was hat uns dieser film, rein storytechnisch und im hinblick auf ein bombastisches finale im dritten teil der piraten-saga gebracht, außer die einführung und integrierung neuer gefahren und ungeheuer in das leben unserer unverwüstlichen fantasie-helden um captain jack?
[...]
der zuschauer sollte schweigen und genießen, vergessen und sich auf den dritten teil freuen, der nächsten sommer folgt."

[fluch der karibik 2]

wertung: 6 von 10 punkten

[samuel rothenpieler / www.filmstarts.de]
robblog am 20.10.06 16:50


deutschland...

...ein sommermärchen

"natürlich erlebt man mit 'deutschland. ein sommermärchen' noch mal die eindrücke, die die wm 2006 hinterlassen hat, doch das kann man nicht dem film anrechnen. sönke wortmann präsentiert hier einen film, der fürs fernsehen vielleicht gerade ausreichend gewesen wäre, für die große leinwand aber lächerlich ist. anscheinend nutzt hier jemand nur die gunst der stunde und deren emotionalität um sich in den vordergrund zu drücken... schade drum!"

[deutschland. ein sommermärchen]

wertung: 1,5 von 10 punkten

[markus ostertag / www.moviemaze.de]


"unterm strich ist wortmann vielleicht nicht der ganz große wurf gelungen, vielleicht nicht der absolute pflichtbesuch im kino. zumal bereits im dezember eine ausstrahlung im tv erfolgen wird"

[deutschland. ein sommermärchen]

wertung: 8 von 10 punkten

[jürgen armbruster / www.filmstarts.de]
robblog am 19.10.06 18:15


wer früher stirbt, ist länger tot

was sagt ihr zum film?

beim filmfest münchen bekam er den "förderpreis deutscher film" in der kategorie "regie".

"angesichts der zahlreichen probleme, ist es fast erstaunlich, wie gut 'wer früher stirbt ist länger tot' letztendlich geworden ist. trotz aller kritik ist rosenmüllers film für ein debüt bemerkenswert und schafft es, frischen wind ins deutsche kino zu bringen"

[wer früher stirbt, ist länger tot]

17.08.2006, wertung: 6 von 10 punkten

[björn helbig / www.filmstarts.de]
robblog am 19.10.06 15:30


lola rennt...

"jeden tag, jede sekunde triffst du eine entscheidung, die dein leben verändern kann..."

regie: tom tykwer
drehbuch: tom tykwer
schauspieler: franka potente (lola), moritz bleibtreu (manni), herbert knaup, nina petri, armin rohde, joachim krol

"lola rennt" ist wahrscheinlich "der" deutsche film der späten 90er jahre. schnell, pulsierend, dynamisch ist der thriller, der auf herausragende weise das lebensgefühl dieser zeit einfängt. tom tykwer schaffte es mit "lola rennt", die deutsche filmindustrie aus ihrem schneewittchenschlaf zu wecken und auf dem internationalen parkett zu beweisen, dass auch filme "made in germany" durch originalität und experimentierfreudigkeit glänzen können. für den regisseur und seine damalige lebensgefährtin franka potente sollte das werk, welches auf den filmfestivals weltweit gefeiert und obendrein zu einer der kommerziell erfolgreichsten deutschen produktionen im ausland wurde, den großen durchbruch bedeuten.

[...]

"lola rennt" ist ein feuerwerk der technischen möglichkeiten, ein rasanter film, der auf ungewöhnliche, innovative und visuell einmalige weise die zukunftsbestimmung und schicksalhaftigkeit thematisiert. eines der jüngeren werke des deutschen films, das jeder gesehen haben sollte.

[lola rennt]

20.08.1998, wertung: 9 von 10 punkten

[ulf lepelmeier / www.filmstarts.de]
robblog am 27.6.06 17:51


big fish

[big fish]

08.04.2004, wertung: 9 von 10 punkten

[jürgen armbruster / www.filmstarts.de]


ich kenne den film zwar noch nicht, aber tim burton filme sind schon geil - immer irgendwie surreal.
[übrigens hat johnny schon in fünf tim burton filmen mitgespielt]
robblog am 1.6.06 23:07


american beauty

regie: sam mendes
schauspieler: kevin spacey, annette bening, thora birch, wes bentley, mena suvari, chris cooper, peter gallagher, allison janney

[...]
wieder einmal ist es mit dem engländer sam mendes - einem europäer - gelungen, amerikanische befindlichkeiten exakt zu analysieren und sezieren. zwischen witz und tragik, immer bissig und oft zynisch, dreht "american beauty" genüsslich die klischees der seifenopern ins gegenteil um und hinterlässt den amerikanischen traum als einen scherbenhaufen. ser tragische held will eine jugendliche verführen, die tochter brennt mit dem drogenhändler von nebenan durch, die frau steht kurz vor dem selbstmord und der patriotische nachbar entwickelt psychopathische züge.

für nur 15 millionen dollar verwirklichte der gefeierte theaterregisseur und kinodebütant mendes das brillante drehbuch von alan ball. In dem grandiosen ensemble bestechen nicht nur kevin spacey und annette bening, die entdeckung schlechthin ist der 21-jährige newcomer wes bentley, der es mit seiner facettenreichen, anrührigen darstellung schafft, einen dealer als die einzig wirkliche sympathiefigur zu etablieren.

20.01.2000, wertung: 10 von 10 punkten

[carsten baumgardt / www.filmstarts.de]
robblog am 31.5.06 08:31


a beautiful mind

[a beautiful mind]

regie: ron howard
schauspieler: russell crowe, jennifer connelly, ed harris, christopher plummer, paul bettany

[...]
es sind die einfach großartigen darstellerleistungen, die "a beautiful mind" dennoch sehenswert machen. "können diese muskeln rechnen?" hinterfragte eine deutsche tageszeitung, warum mit russell crowe ausgerechnet ein vor allem durch seine physischen rollen populär gewordener darsteller die trotz hollywood'scher reinlichkeit immer noch recht komplex angelegte rolle des schizophreniekranken mathematikgenies übernommen hatte. die antwort lautet: er kann.
[...]
"a beautiful mind" ist unterteilt in drei abschnitte. in der exposition werden john nash als leicht verschrobener, aber ansonsten unauffälliger jungwissenschaftler in princeton, seine freunde, seine umgebung und sein lebenssituation eingeführt, sein beruflicher werdegang nachgezeichnet und die sich am horizont abzeichnende persönliche katastrophe in kleinen, geschickt gestreuten handlungseinsprengseln angedeutet. der zweite, zugleich düsterste und beste teil schildert die offenbarung seiner erkrankung und seinen absturz, wobei sich manches zunächst absonderlich bis unwirklich erscheinende handlungsgeflecht auf erschreckend logische weise auflöst und hinter zahlreichen potemkinschen dörfern des ersten teils die hässliche fratze paranoider wahnvorstellung enthüllt wird. teil drei bildet dann leider die unvermeidliche, melodramatische und viel zu lang gezogene hollywoodeske auflösung, in der sich alles zum märchenhaft guten wendet und die allem vorangegangenen horror zum trotz weitestgehend in überbordender, schmalztriefender glückseligkeit erstickt. denn natürlich ist es - ganz im gegensatz zur wahren biographie john nashs - allein die echte, wahre liebe der treusorgenden ehefrau Alicia, die dem helden das (über-)leben trotz paranoiden wahns ermöglicht. hätte sich howard hier kürzer gefasst oder gar ganz verzichtet, es hätte beinahe ein meisterwerk werden können.

28.02.2002, wertung: 8 von 10 punkten

[johannes pietsch / www.filmstarts.de]
robblog am 26.5.06 14:04


the sixth sense

regie: manoy night shyamalan
schauspieler: bruce willis, haley joel osment, olivia williams, tony collette

filmkritik: der übersinnliche psycho-thriller "the sixth sense" mit bruce willis und haley joel osment eroberte auf anhieb den ersten platz der deutschen kinocharts und sorgt für reichlich gesprächsstoff. das mitreißende meisterwerk – für nur 16 millionen dollar produziert – überrascht durch subtilen, wohl dosierten horror ohne spezialeffekte.

den psychiater dr. malcolm crowe (bruce willis) plagen selbstzweifel. ein jahr ist es her, dass ihn ein ehemaliger patient angeschossen hat und anschließend selbstmord beging. als er den neunjährigen außenseiter cole (haley joel osment) behandelt, steigert er sich in den schwierigen fall hinein. denn cole trägt ein düsteres geheimnis mit sich herum: er kann tote menschen sehen. zu jeder tageszeit, an jedem ort wird er von wesen aus dem jenseits aufgesucht und psychisch gequält. cole ist zu verängstigt, um irgend jemandem von den furchterregenden begegnungen zu erzählen. Bis er vertrauen zu dem kinderpsychologen findet.

die überraschende schlusspointe zählt wohl zu den besten momenten des kinos der vergangenen jahre. in grauen, tristen bildern und zu beginn in gemächlichem, fast lethargischem tempo erzählt der gebürtige inder shyamalan seine geschichte. bruce willis nimmt sich in seinem spiel merklich zurück und überzeugt mit feiner gestik und mimik. ohne effekthascherei mit einfachen mitteln weckt der film ur-ängste beim zuschauer. die eigentliche sensation ist aber die beeindruckende leistung des jungen haley joel osment, dem eine oscar-nominierung sicher sein sollte.

30.12.1999, wertung: 10 von 10 punkten

[carsten baumgardt / www.filmstarts.de]
robblog am 21.5.06 23:57


lost in translation

regie/drehbuch: sofia coppola
schauspieler: scarlett johansson, bill murray, giovanni ribisi, anna faris, fumihiro hayashi, catherine lambert, akiko takeshita, kazuyoshi minamimagoe, kazuko shibata

[...]
sofia coppola macht nicht den fehler, in festgefahrenen konventionen zu denken. "lost in translation" ist nicht wie ein typischer hollywood-film konstruiert. die storyline ist simpel, aber in den dialogen und handlungen der protagonisten versteckt sich die wahre freude an diesem film. obwohl bob und charlotte merklich spürbar voneinander angezogen sind, begeht coppola nicht den nahe liegen fauxpas, die beiden zusammen ins bett steigen zu lassen, das hätte die dramaturgie des films ruiniert. in einer der berührendsten szenen liegen beide gemeinsam auf dem bett. bill murray fährt mit der hand sanft über scarlett johanssons fuß – das hat mehr intensität und intimität als es eine bettszene je haben könnte. die gleiche stilsicherheit behält coppola auch beim konsequenten ende durch. in einer hypnotischen sequenz gleitet bill murray zu "just like honey" von the jesus & mary chain durch das funkelnde lichtermeer tokios. was er zuvor scarlett johansson ins ohr flüstert, bleibt dem zuschauer ebenso konsequent verborgen. ein grandioser schluss für einen herausragenden, faszinierenden film.

08.01.2004, wertung: 10 von 10 punkten

[carsten baumgardt / www.filmstarts.de]
robblog am 31.3.06 22:48





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